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Deutschland unterstützt WASCAL - Kompetenzzentrum für Klimaforschung

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Am Freitag, dem 19.05.2017, fand in Accra ein zweitägiger Workshop des West African Science Centre on Climate Change and Land Use (WASCAL) statt, bei denen sich Forscher, Regierungsorganisationen und andere Akteure über die langfristigen Ziele des Zentrums abstimmten.

WASCAL Sustainability
Hon. Patricia Appiagyei, stellv. Ministerin für Umwelt und Technologie, während ihrer Eröffnungsrede© Deutsche Botschaft Accra

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Botschafter Retzlaff antwortet auf Fragen der Journalisten bei der Pressebegegnung.© Deutsche Botschaft Accra

Am Freitag, dem 19.05.2017, fand in Accra ein zweitägiger Workshop des West African Science Centre on Climate Change and Land Use (WASCAL) statt, bei denen sich Forscher, Regierungsorganisationen und andere Akteure über die langfristigen Ziele des Zentrums abstimmten. WASCAL ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut in Westafrika, welches den Aufbau von wissenschaftlichen Kapazitäten fördert und Entscheidungsträgern in Westafrika Informationen über den Umgang mit dem Klimawandel und Landnutzung bereitstellt. Das Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist der Gründer und Hauptunterstützer des Zentrums.

Ehrengäste bei der Eröffnung des Workshops waren die stellvertretende Ministerin für Umwelt, Wissenschaft, Technologie und Innovation, Hon. Mrs. Patricia Appiagyei, und der deutsche Botschafter in Accra, Christoph Retzlaff. Als Vertreter des BMBF war Herr Gregor Laumann aus Deutschland angereist. Hon. Appiagyei sicherte dem Zentrum die volle Unterstützung des Ministeriums zu. Botschafter Retzlaff machte deutlich, dass gerade in Westafrika die Folgen des Klimawandels bereits besonders sichtbar seien und dass man nur gemeinsam gegen die negativen Auswirkungen vorgehen könne. Der regionale Ansatz von WASCAL, in dem 10 westafrikanische Staaten zusammenwirken, sei daher eine gute Grundlage für einen erfolgreichen Umgang mit dem Klimawandel.

Nach der Eröffnung des Workshops fand eine kurze Pressebegegnung statt, bei der sich der Direktor des Zentrums, Prof. Jimmy Adegoge, und die Ehrengäste den Fragen der Journalisten nach Arbeitsweise und Finanzierung von WASCAL stellten.

Grundsätzliche Herausforderungen des afrikanischen Kontinents wie die Nahrungsmittelsicherung, der Wettbewerb um Ressourcen und die effiziente Landnutzung werden durch die negativen Auswirkungen des Klimawandels noch verschärft.

Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel von WASCAL, den westafrikanischen Mitgliedsstaaten Informationen und Wissen über die Auswirkungen des Klimawandels auf lokalem und nationalem Niveau zur Verfügung zu stellen und die Forschung in diesen Bereichen voranzutreiben. Das Institut ist dabei auf drei Ebenen tätig: Es leistet Politikberatung rund um das Thema Klima und Klimawandel, es betreibt Forschung auf diesem Gebiet und es bietet Aufbaustudiengänge im Bereich Umwelt- und Klimaforschung an. Zu den Partnerländern gehören die 10 ECOWAS-Länder Benin, Burkina Faso, Gambia, Ghana, Cote d´Ivoire, Mail, Niger, Nigeria, Senegal und Togo, sowie Deutschland.

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