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Ghana: Politisches Porträt

22.05.2026 - Artikel

Die Republik Ghana ist eine Präsidialdemokratie auf Grundlage der Verfassung von 1992.

Der Präsident, zugleich Staatsoberhaupt und Regierungschef, wird unmittelbar von der Wählerschaft für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt und verfügt über weitreichende Befugnisse unter dem Vorbehalt der verfassungsmäßig garantierten Gewaltenteilung. Die Regierung unterliegt parlamentarischer Kontrolle, insbesondere in Fragen des Staatshaushalts. Die Judikative ist unabhängig.

Die aktuelle Regierungspartei National Democratic Congress (NDC) unter Präsident John Dramani Mahama verfügt über eine Zweidrittelmehrheit im ghanaischen Parlament. Die größte Oppositionspartei ist die New Patriotic Party (NPP), welche bis zum Januar 2025 den Präsidenten stellte. Die nächsten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen sind für Ende 2028 geplant. Es werden Verfassungsänderungen diskutiert, die Exekutive und Legislative strikter voneinander trennen würden.

Zu den großen Herausforderungen für Ghana zählen eine hohe Staatsverschuldung, die Schaffung von Arbeitsplätzen, der Klimawandel, die Bekämpfung von Korruption sowie soziale und regionale Ungleichheit. Dazu kommen die Gefahren von illegalem Goldabbau, auch für die Umwelt, sowie die Gefahr der Ausbreitung von Terrorismus und organisierter Kriminalität in der Region.

Weitere Informationen

Ghana ist Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Nähere Informationen hierzu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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